
Englisch im Marketing hat sich in voller Breite durchgesetzt. Keine Headline, kein Claim ohne „Team“, „World“ oder „more than“. Auch Firmennamen sind englisch, z.B. der des öffentlich rechtlichen Vermarkters ARD Sales&Services. Dass genau diese den „ASS der Woche“ ausschreibt, ist verwunderlich. Letzte Woche war es gar unser aller Bruce, der mit seinem „sexy“ zum Ass der Woche gekürt wurde. Herrlich. Wenn man schon zum Englischen tendiert, dann doch bitte darauf achten, dass bei Muttersprachlern kein Missverständnis aufkommt (oder war das in diesem Fall gewollt?). Sie sind nicht nicht die einzigen, die den englischen Begriff für den Allerwertesten nicht zu kennen scheinen. Auch der Fachtitel ASS Compact verwendet ASS ohne weiter nachzudenken. Oder die zur Swiss Re gehörende Ass Tech. Noch zu retten?